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Das Vogelmuseum befindet
sich in Jönköpings Stadtpark. In dem, in den Jahren 1914-1915, erbauten
roten Ziegelbau finden Sie teils eine Vogelsammlung und teils eine Eiersammlung.
Der Regementarzt Herman Nyqvist (1856-1923) überliess im Jahr 1913 die
Vogelsammlung der damaligen Stadtpark- gemeinschaft. Seit dem die Stadtpark
gemeinschaft aufgelöst wurde, ist die Sammlung der Komune überlassen worden
und wird nummehr durch die Parkverwaltung verwaltet.
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| Die
Sammlung enthält 1458 Exemplare von 341 Arten. Die Vögel wurden ge-schossen
und ausgestopft vom späten 18. Jahrhundertan, bis zum Jahr 1910. Später
ist die Sammlung mit verung- lückten Vögeln erweitert worden. Mit
der heutigen modernen Jagdbestimmung wärees unmöglich eine Sammlung dieser
Grösse zu schaffen. Die meisten, oder
ungefähr 1 000 Vögel, sind sowohl geschossen als auch konserviert worden
von Herman Nyqvist. Die Konservierung
ist auf hochwertige fach-männische Art ausgeführt, welches zum hohen Wert
der Sammlung beiträgt. Die meisten
Exemplare sind mit sowohl Fundort als
auch Abschussdatum vermerkt. |
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Die
Vogelsammlung enthält bezaubernde Exemplare von Raubvögeln, Selzen, Wildenten, Spechten und Sperlingsvögeln.
Als Beispiele können Wanderfalke, Grönländischer Jagdfalke, Kampfläufer, Löffelente, Mittel-specht, Ringdrossel und Blauracke genannt werden. Alle Vogelarten, die zur Zeit der Entstehung des Museums in Schweden brüteten oder regel- mässig Halt gemacht haben, sind in der Sammlung repräsentiert. Darüber- hinaus gibt es Arten, die zu dieser Zeit nur zufällig in Schweden angetroffen wurden. Die Zusammensetzung der Vogelfauna verändert sich ständig bei Betrachtung eines längeren Zeitraums. Einige Arten kommen als Brutvögel hinzu, während Andere leider verschwinden. Als Beispiel für Vögel die nicht mehr in unserem Land brüten, können Papageitaucher, Storch und Mittel- specht genannt werden. Andere Arten sind bedroht und brauchen deshalb spezielle Obhut um fortleben zu können. Beispiele solcher Arten sind Zwerggans, Wanderfalke, Weissrückenspecht und Haubenlerche. |
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In dem Teil des Museums, der die Eiersammlung beherbergt, ist eine wertvolle Fotodokumentation über Nestbau und Biotope vorhanden. 179 dieser Fotos sind von Paul Rosenius und 121 von Edvard Wibeck fotografiert worden. Dessen Fotoausrüstungen sind Museum ausgestellt. |
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